von Michael Schardt

Miriam Kolar von den Laufsportfreunden

Hitzeschlacht auf der Nippeser Bezirkssportanlage

Es dürfte der heißeste Lauftag des Jahres gewesen sein, der 8. August. Und ausgerechnet bei mehr als 40 Grad in der Sonne stand ein Stundenlauf als erster Kölner Wettkampf nach Corona auf dem Programm. Eine harte Disziplin, bei der man versucht, in einer Stunde so viele Meter auf einer Stadionbahn zu schaffen wie möglich sind. Drei Läufe fanden am Samstag Abend statt ohne jeglichen Schatten. Von den 27 gemeldeten Läufern kamen nur 17 an den Start des ersten Rennen; von den fünf gemeldeten Frauen nur eine: Das war Miriam Kolar vom LSF. Kein Wunder, dass sie mit 24 Runden die Frauenwertung konkurrenzlos gewann. Aber die drei Frauen aus dem 2. Lauf des abends waren langsamer, woran man sah, dass das keine schlechte Leistung war. Nur im dritten Lauf gab es eine schnellere Frau. Miriam kann bei normalen Bedingungen unter 50 Minuten die 10km laufen. Michael Schardt ließ es langsam angehen und wanderte zwischendurch auch öfters. Ein Tag vor seinem 66 Geburtstag wollte er kein Risiko für Herz und Kreislauf eingehen. Mit 19 Runden wurde er 2. in M65 aus allen drei Rennen. Nach den vier Rennen von Sonntag rutschte Miriam auf Gesamtrang 9 der Frauen ab und Michael auf Rang 5. von 6 gleichaltrigen Läufern.

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