von Michael Schardt

LSF-Trio auf Wanderschaft

... im eher moderaten Bereich.

Besonders durften sich die drei Wanderer über eine perfekte Wettersituation freuen. Schon am Montagnachmittag, dem Anreisetag, blickt aus dem strahlend blauen Himmel, kein Wölkchen. Bei angenehmen 17 Grad und leichtem Wind war es weder zu kalt noch zu warm. Nach dem Bezug der Zimmer wurde noch eine halb Etappe von Ledde zum nördlichsten Bergdorf Deutschlands, Tecklenburg, unternommen. Über den Hexensteig ging es zurück zur Unterkunft. Da das Hotel-Restaurant wegen Corona noch nicht öffnen durfte, blieb nichts anders übrig, als einen Pizzalieferdienst zu bemühen. Das galt auch für die Folgetage. Der zweite Tag führte über den Hermannswanderweg nach Brochterbeck und die Dörenther Klippen, wo die Freizeit-Kletterwand noch gesperrt war. Weitere Ziele sollten dann noch das Örtchen Leeden und am Abschlusstag Ibbenbüren sein, teils auf der Laufstrecke der legendären Riesenbecker Sixdays, einem Etappenrennen mit 140 km in sechs Tagen. Das hatte Michael schon drei Mal finishen können. 2020 fällt es aber wegen Corona aus. Ganz ohne Laufen blieb es auch bei der Wanderschaft nicht. Am Mittwoch wurde nach der Wanderung von 23 km noch ein Läufchen über sechs Kilometer angeschlossen, damit man nicht aus der Übung komme.

Da diesmal die Beteiligung eher klein war und die Hoffnung besteht, dass Corona im Herbst kein Thema mehr sein könnte, wird es vermutlich eine zweite LSF-Jahreswanderung geben, an der bis zu 12 Personen (auch Nichtläufer) teilnehmen können.

Zurück