von Michael Schardt

Oldenburger Marathon

... das zu schätzen. Nach langer Zeit nahmen unsere Laufsportfreunde Mike Hesse (M65) und Jürgen Dannemann (M55) wieder einmal an einem Wettbewerb teil und kamen in je 66 Minuten ins Ziel. Sie zeigten sich begeistert von der guten Organisation und dem herbstlich optimalen Wetter. Auch die hübsche Universitätsstadt an der Hunte hat es ihnen angetan.

Für Läufer bietet die Hauptdistanz ein interessantes Konzept. Der Start liegt jedes Jahr woanders im Umland, so dass es zu immer neuen Streckenverläufen kommt. War man 2018 noch am Zwischenahner Meer gestartet, dem 3größten See Niedersachsens, fiel dieses Jahr der Startschuss in Wardenburg. Da Oldenburg viel Gegend drum herum hat, sind die ersten dreißig Kilometer landschaftlich geprägt, die letzten 12 km aber städtisch. Dieses Konzept mit Punkt-zu-Punkt-Strecke kommt an, denn die Teilnehmerzahlen sind seit dieser Konzeption deutlich gestiegen.

Der Zehner und HM werden gleichzeitig gestartet und gelten als äußerst schnell. Wer also Bestzeiten laufen will, ist hier sehr gut aufgehoben. Auch einen Fünfer und einen Schülerlauf gibt es. Insgesamt hatten sich 2019 6000 Läufer angemeldet, damit ist Oldenburg nach Bremen der zweitgrößte Lauf im Nordwesten. Wer mag, kann auch einen Ausflug an die Nordsee, z . B. nach Dangast, machen, was nur 25 Autominuten entfernt liegt. Man sagt, im dortigen Kurhaus gäbe es den besten Rhabarberkuchen der Nation. Die Schlangen an der Theke jedenfalls sind endlos. www.oldenburg-marathon.de.

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