von Michael Schardt

Wesel Marathon mit HM

... Premiere.

Neben dem Startdatum und der Startzeit ist ein mehrfach zu durchkreuzender Rundkurs von 7,1 km Länge geblieben. Man umkreist den Auensee. Es handelt sich um eine flache, zur Hälfte asphaltierte Strecke mit schöner Natur drumherum. Marathonis laufen sechs Runden und Halbmarathonis drei. Und damit sind wir auch schon bei der wesentlichsten Neuerung gegenüber Kevelaer. Man den HM eingeführt und auch eine HM-Staffel mit drei Läufern. Eine Marathonstaffel mit sechs Läufern gab es im Nachbarort auch schon, die man übernahm. Dem Wesel Marathon kann eine günstige Prognose erstellt werden. Die Orga ist prima, die Versorgung herausragend, die Medaille riesig und das Drumherum stimmig. Mit knapp 1500 Finishern (davon über 300 auf der Königsdistanz) war die Resonz überragend. Da so viel am Anmeldeschalter los war, mussten beide Starts um eine halbe Stunde nach hintern verlegt werden. Für Leute, die umweltbewusst mit der Bahn anreisten, hatte die Organisation eine Busshuttle vom Bahnhof zum See (2,5km) eingerichtet. Zurück musste man die Strecke dann aber gehen.

Von den Laufsportfreunden Köln war Michael Schardt im Halbmarathon dabei. Bei für Januar recht milden Temperaturen war die Witterung trotzdem etwas schmuddelig. Es regnete aber nicht. Michael schaffte eine Zeit von knapp 2:10h. Sieger im HM wurden Ludger Schröer (1:18:34h) und Kirsten de Baey-Uszin (1:21:44h). Erste Marathongewinner von Wesel wurden Sascha Hubbert (2:48:34h) und Karin Ochs (2:58:09). Die große Staffel gewann die LG Coesfeld (2:39:18h), wobei vier Teilstrecken von Frauen gelaufen wurden. Die HM-Staffel ging an drei Männer von Borussia Durstig (1:28:20h).

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